Potenziale einer nachhaltigen Entwicklung NRW
Die Nachhaltigkeitstagung im Düsseldorfer Landtag zur Perspektive 2030 beinhaltete eine grundlegende Frage: Wie sieht ein lebenswertes und zukunftsfähiges NRW im Jahr 2030 aus? Die sich daran anschließende Frage nach den Dimensionen der Nachhaltigkeit und ihrem Einklang in ökologische, soziale und ökonomische Bereiche diskutierten die rund 400 Teilnehmer am 18. November 2013.
Einleitende Worte richtete der Vizepräsident des Landtags Herr Oliver Keymis an die Besucher. Herr Peter Knitsch, Staatssekretär im NRW-Klimaschutz- und Umweltministerium gaben einen ersten Einblick in die in den Workshops zu bearbeiteten Themen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den Eckpunkten der Nachhaltigkeitsstrategie NRW, welche wenige Tage zuvor beschlossen wurde. Diese beinhaltet, dass bis Ende 2015 eine Zukunftsstrategie für NRW erarbeitet werden soll, die Akteure und Interessensverbände aus den Kommunen, der Wirt- und Wissenschaft mit einbezieht. Den inhaltlichen Ausgangspunkt bildete dabei die NRW-Nachhaltigkeitstagung, um mögliche Meilensteine einer Strategie in Diskussion zu stellen.
Verschiedene Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik und Verbänden kamen zusammen, um vor den Teilnehmern die Herausforderungen und Potenziale einer nachhaltigen Entwicklung in NRW zu besprechen. Als wesentliches Merkmal kam in diesem Zusammenhang die Forderung auf, dass die Ziele nach quantitativen Formen greifbar gemacht werden müssen, damit klare Zielvorgaben erarbeitet und kontrolliert werden können.
Die Anregungen aus den Streitgesprächen wurden in den Workshops diskutiert und in konkrete Vorschläge und Ergebnisse überführt. Herr Minister Johannes Remmel, NRW-Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz, verdeutlichte zum Abschluss der Tagung, dass die verschiedenen Ergebnisse aus den Workshops wie auch aus der Strategie insgesamt nur im Rahmen einer regen Beteiligung Aller vor dem Hintergrund eines Gemeinschaftswerkes in die Zukunft geführt werden können.